Konflikte werden erst dann zu einem Problem, wenn Sie nicht bearbeitet werden.

19.10.2017

Axel Homfeldt und Melanie Sudholz begleiten Menschen und Unternehmen

Konflikte sind nicht schön. Und dennoch haben Menschen sie täglich. Mit dem Partner, in der Familie, mit den Nachbarn, den Kollegen. Und manchmal auch mit sich selbst. Da kann es hilfreich sein, sich Unterstützung von außen zu suchen. Diese Begleitung bieten Melanie Sudholz und Axel Homfeldt an. Als zertifizierte Mediatoren unterstützen die beiden Schortenser Privatpersonen, Unternehmen oder Organisationen bei der Lösung von Konflikten.

 

Frage: Frau Sudholz, Herr Homfeldt, wozu braucht man eigentlich einen Mediator?

Sudholz: Es gibt immer wieder Situationen, die ausweglos erscheinen oder wo ein Gespräch nicht mehr möglich ist. Ich glaube, das ist jedem Menschen schon so ergangen. Da kann es hilfreich sein, von einem wertschätzenden Menschen unterstützt zu werden.
Homfeldt: Die Mediation ist ein klar strukturiertes und im Mediationsgesetz beschriebenes Verfahren, um Konflikte zu bearbeiten und idealerweise zu lösen. Sie ist ein guter Ansatz und eine Chance, um sich langwierige Streitigkeiten und auch Kosten im privaten wie auch geschäftlichen Rahmen zu ersparen. Um Menschen in Konflikten professionell begleiten zu können, braucht es eine fundierte Ausbildung. Und die haben eben zertifizierte Mediatoren.

 

Frage: Für wen kommt eine Mediation in Betracht?
Sudholz: Für jeden Menschen, der bemerkt, dass er oder sie privat, beruflich oder in einem Team einen Konflikt haben, für den es außer Abbruch der Beziehung keine Lösung zu geben scheint. Wichtig ist aber auch, dass ich einen Konflikt wirklich lösen möchte. Und zwar so, dass nicht nur ich, sondern auch der andere mit einer Lösung leben kann.

Homfeldt: Zudem alle Menschen mit Konflikten, bei denen es irgendwann auf eine

 

juristische Auseinandersetzung hinausläuft. Die Mediation ist eine Chance, langwierige und teure Auseinandersetzungen mit Anwälten und Gerichten zu vermeiden und sehr zielgerichtet das eigentliche Problem zu lösen. Sollte es im Rahmen einer Mediation keine Lösung geben, bleibt der juristische Weg immer noch möglich.
 

Frage:  Was ist die Voraussetzung für eine Mediation?
Sudholz: Freiwilligkeit. Jemandem eine Mediation aufzuzwingen, kann nicht funktionieren und widerspricht auch den Standards des gesetzlich geregelten Mediationsverfahrens. Wichtig ist auch die Anerkenntnis, dass der Mediator nicht Schiedsrichter oder Schlichter ist, der die Lösung für die Parteien entwickelt.
Homfeldt: Genau, das ist der Punkt. Der Mediator begleitet die Konfliktparteien. Er steht beiden Parteien gleichermaßen zur Seite. Er unterstützt die Menschen dabei, selbst für ihren Konflikt eine Lösung zu finden. Wenn das klar und die Bereitschaft zur Einigung vorhanden ist, dann gibt es gute Chancen, einen Konflikt für beide Seiten gewinnbringend zu lösen.

 

 

 

 

 

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